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Hypnose Psychotherapie – Franz Podek

Psychotherapie bei Depressionen

Depression ist keine Traurigkeit, die man wegdenken kann. Sie legt sich über alles: über Antrieb, Schlaf, Freude und den Blick auf sich selbst.

Kostenloses Erstgespräch

Wenn alles schwer wird

Vielleicht kennen Sie das: Dinge, die früher selbstverständlich waren, kosten plötzlich enorme Kraft. Der Morgen ist das Schlimmste. Was Ihnen früher Freude gemacht hat, lässt Sie heute kalt. Dazu kommen Gedanken, die immer wieder um dieselben Fragen kreisen, und das Gefühl, eine Last für andere zu sein.

Viele Menschen mit Depression funktionieren nach außen lange weiter. Innen wird es immer leerer. Und oft steht hinter der Depression eine Geschichte: eine Überforderung, ein Verlust, eine alte Verletzung, die nie Raum bekommen hat.

Hochfunktionale Depression: wenn niemand etwas merkt

Nicht jede Depression sieht aus wie eine Depression. Manche Menschen stehen jeden Morgen auf, erledigen ihre Arbeit zuverlässig, versorgen die Familie, sind für andere da – und fühlen sich dabei innerlich leer, freudlos und erschöpft. Von außen wirkt alles in Ordnung. Oft wissen nicht einmal die engsten Menschen, wie es ihnen wirklich geht.

Dafür hat sich der Begriff hochfunktionale Depression eingebürgert. Er ist keine eigene Diagnose, beschreibt aber ein sehr häufiges Bild. Fachlich steckt dahinter oft eine Dysthymie: eine leichtere, aber lang anhaltende depressive Verstimmung, die über Jahre bestehen kann und deshalb leicht für „einfach meine Art“ gehalten wird.

Typische Anzeichen:

  • Sie schaffen alles, aber nichts macht Ihnen mehr wirklich Freude
  • Am Wochenende oder im Urlaub fallen Sie in ein Loch
  • Sie sind ständig müde, auch nach ausreichend Schlaf
  • Ein innerer Kritiker meldet sich laut, egal wie viel Sie leisten
  • Sie halten eine Fassade aufrecht, und das kostet enorm viel Kraft
  • Der Gedanke „Anderen geht es viel schlechter, ich darf mich nicht beklagen“

Gerade weil diese Menschen so gut funktionieren, holen sie sich oft erst spät Hilfe. Viele sind leistungsorientiert, gewissenhaft, gewohnt, stark zu sein und für andere zu sorgen. Die Grenze zum Burnout ist fließend. Und manchmal bricht die Fassade irgendwann doch – dann oft heftiger, als es hätte sein müssen.

Sie müssen nicht warten, bis nichts mehr geht. Auch wenn Sie noch funktionieren, haben Sie das Recht, sich Unterstützung zu holen.

Warum Hypnose hier ansetzen kann

Depression zeigt sich im Denken, aber sie wirkt tiefer: im Körpergefühl, in eingeschliffenen Mustern, in dem, was man sich selbst zutraut. In Trance sind diese Ebenen besser zugänglich. Wir können Ressourcen wieder spürbar machen, die verschüttet sind, und an den Erfahrungen arbeiten, die hinter der Niedergeschlagenheit stehen.

Die Hypnosepsychotherapie ist tiefenpsychologisch fundiert. Es geht also nicht nur darum, Symptome zu lindern, sondern zu verstehen, woher sie kommen, und das zu verändern, was sie aufrechterhält.

Bei einer hochfunktionalen Depression geht es oft auch um die Muster hinter der Fassade: den Anspruch, immer stark zu sein, die Strenge mit sich selbst, die Angst, andere zu enttäuschen. In Trance lässt sich ein freundlicherer Umgang mit sich selbst nicht nur verstehen, sondern erleben und üben.

Wie wir arbeiten würden

Am Anfang verschaffen wir uns ein Bild: Wie lange geht es Ihnen schon so, was hat sich verändert, was trägt Sie noch. Oft ist es sinnvoll, zuerst den Alltag zu stabilisieren, mit Schlaf, Tagesstruktur und kleinen Schritten, bevor wir tiefer gehen. Selbsthypnose hilft dabei, zwischen den Sitzungen etwas in der Hand zu haben.

Bei mittelgradiger oder schwerer Depression kann eine medikamentöse Behandlung sinnvoll sein. Das klären Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Psychotherapie und Medikamente schließen einander nicht aus.

Häufige Fragen

Bin ich traurig oder habe ich eine Depression?

Traurigkeit gehört zum Leben und vergeht wieder, oft wenn sich die Umstände ändern oder man darüber sprechen kann. Bei einer Depression bleibt die gedrückte Stimmung über Wochen bestehen, Freude und Antrieb gehen verloren, und auch gute Nachrichten erreichen einen kaum. Wenn Sie unsicher sind, klären wir das im Gespräch.

Brauche ich Medikamente?

Das hängt davon ab, wie ausgeprägt die Depression ist. Bei leichteren Formen ist Psychotherapie oft der erste Weg, bei schwereren kann eine Kombination mit Medikamenten sinnvoll sein. Diese Entscheidung treffen Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Ich kann mich kaum konzentrieren. Geht Hypnose dann überhaupt?

Ja. Trance verlangt keine Anstrengung, sondern eher das Gegenteil: loslassen und der Aufmerksamkeit nach innen folgen. Wir beginnen mit kurzen, einfachen Übungen und passen das Vorgehen an Ihre Kraft an.

Wie lange dauert eine Therapie?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt davon ab, wie lange die Depression schon besteht und was dahinter liegt. Nach den ersten Sitzungen können wir gemeinsam einschätzen, welcher Rahmen sinnvoll ist.

Übernimmt die Krankenkasse einen Teil der Kosten?

Ja. Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, für die Ihre Krankenkasse einen Zuschuss zahlt. Den Ablauf erkläre ich Ihnen im Erstgespräch.

Wenn Sie wissen wollen, ob das für Sie passt: Das telefonische Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Ein erstes Gespräch, kostenlos und unverbindlich

Schreiben Sie mir über das Formular, ich rufe Sie zurück. Im telefonischen Erstgespräch erzählen Sie, worum es geht, und stellen Ihre Fragen. Wir klären, ob es passt – für beide Seiten.

Bitte schreiben Sie hier keine ausführlichen Gesundheitsangaben. Das besprechen wir persönlich.

PraxisFranz Podek, Bahngasse 2/1, 7202 Bad Sauerbrunn
Die Praxis in Bad Sauerbrunn ist gut erreichbar aus Wiener Neustadt, Mattersburg, Eisenstadt und Wien.Anfahrt